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Total-Ownership – Part 1

So profitieren Führungskräfte und Mitarbeiter:innen von Total-Ownership

Weil Leader nicht Follower kultivieren sollen sondern die Verantwortung haben eine neue Generation großartiger Führungskräfte zu entwickeln.

Als Führungskraft, meint sogar Jack Welch, geht es nicht um Sie. Es geht darum, dass Menschen durch Ihren Einfluss wachsen. Sie sind dazu da, Ihre Mitarbeiter:innen zu inspirieren, so dass sie die beste Version von sich selbst werden.

Wenn Sie ein Team haben, das leidenschaftlich, inspiriert und motiviert ist die Vision des Unternehmens zu erreichen und gleichzeitig seinen Zweck zu erfüllen, müssen Sie alles in Ihrer Macht Stehende tun, um sicherzustellen, dass dieses Team die Stimmung beibehält.

Andernfalls laufen Sie Gefahr, große Talente zu vergeuden.

Wir beraten und begleiten Führungskräfte seit über 30 Jahren. Im Laufe der Zeit haben wir festgestellt, dass wir ein Führungssystem vermissen, das nicht nur wissenschaftlich fundiert ist, sondern auch einen echten Mehrwert für ALLE beteiligten Personen bietet. Deshalb haben wir das Prinzip des Total-Ownership entwickelt, das nicht nur Führungskräften sondern auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das perfekte Tool bietet, um Ihr Potenzial voll zu entfalten.

Total-Ownership ist der Weg vom:

↗️ Führen hin zum Gestalten & Beteiligen

↗️ Aufgaben erledigen zu umfassender & weitreichender Verantwortung

↗️ Ergebnisse erzielen zum „Bis ans Ende denken“

↗️ Richtig & falsch zu nachhaltig & stimmig

↗️ Leader zum Owner

Der DURALOG – zentrales Element von Total-Ownership

Oft werden wir gefragt: Was ist das Besondere an Total-Ownership und was unterscheidet es von anderen Führungsmethoden? Die Antwort darauf – der DURALOG.

Er ist das zentrale Element von Total-Ownership und ermöglicht auf dem beschriebenen Weg das Erlangen von Erkenntnis. Im Duralog entsteht Resonanz und vor allem Augenhöhe, die aus unserer Sicht der entscheidende Teil des Total-Ownership-Mindsets ist.

Doch was genau ist der Duralog?

Der Ursprung dieser neuen Kategorie von Erkenntnisprozessen geht auf Sokrates zurück, dem Meister der Erkenntnis. Zur Erlangung von Menschenkenntnis und Weltverstehen entwickelte er die Methode eines strukturierten Dialogs.

So teilte er nicht Wissen mit, sondern leistete den Menschen lediglich Hilfestellung zum Nachdenken und Entdecken. Dieses Vorgehen, verglich der Sohn einer Hebamme mit der Geburtshilfe, auch als „Mäeutik“ bekannt. Sein Standpunkt: Selbsterkenntnis muss „aus einem selbst“ kommen. Menschen können dabei unterstützt und begleitet werden, den wesentlichen Teil (in diesem Fall eben das Erlangen von Erkenntnis), kann ihnen aber niemand abnehmen.

Genau darum geht es auch beim Duralog. Hier braucht es die Bereitschaft, sich auf sich selbst und das Gegenüber einzulassen. Der Duralog verlangt von allen Beteiligten die Geneigtheit neue Wege zu gehen und sich von der Durchsetzung des eigenen Standpunktes zu verabschieden. So kommt die Kraft der Mäeutik zur Wirkung und das Gegenüber kann als „Hebamme“ wirken - wechselseitig.

Das ist die Herausforderung und zugleich das „Wunder“ im Duralog. Festgefahrene Meinungen, Standpunkte und Positionen, die aus einem hierarchischen Denken kommen, haben hier nichts verloren.

Dadurch ermöglicht der Duralog Erkenntnis für alle Gesprächspartner:innen in allen Funktionen - als Fragesteller:in und als Befragte:r und als Zuhörende:r

Warum der Duralog so gut funktioniert

Wenn wir den Duralog in unseren Beratungen das erste Mal einsetzen, erleben wir immer wieder Skepsis. Doch genauso groß ist die Begeisterung, wenn sich Führungskräfte und Mitarbeiter:innen darauf einlassen. Denn durch den Duralog entstehen Impulse, die dazu führen, dass sich die Lücke zwischen Wissen und Handeln fast wie von selbst schließt.

So unterscheidet sich der Duralog von herkömmlichen Fragetechniken:

  • Die Fragen im Duralog führen aus den festgefahrenen Überzeugungen, Ansichten, Bewertungen, Projektionen und Meinungen heraus.

  • Die Struktur des Duralogs stellt sicher, dass alle Anwender:innen aus sich selbst Antworten generieren

  • Das Gegenüber übernimmt die Rolle von Sokrates - er/sie unterstützt lediglich den Erkenntnisprozess

  • Durch die vorgegebenen Fragen, die strikte Struktur und die Haltung der Fragesteller:innen entsteht ein einzigartiger Resonanzraum

  • Verstärkt wird der Resonanzraum im Duralog am Schluss durch die einfühlsam formulierte Mitteilung der eigenen Wahrnehmung

Auf diese Weise beantwortet sich die Frage, was den Duralog so erfolgreich macht. Es findet – und zwar ganz automatisch – Begegnung auf Augenhöhe statt, da die Gesprächspartner:innen die Rollen tauschen. Unabhängig von der Position bekommt also jede/-r dieselben Fragen gestellt und damit die gleiche Möglichkeit, Erkenntnis zu generieren.